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Beeren,
die zu Fleisch passen
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HEIDELBEEREN
Klein
wie sie sind, steckt doch jede Menge Gutes in den blauen Früchtchen.
Schon die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) wusste
um die Heilkraft der Heidelbeere und der Wirkung bei hohem Blutdruck
und zuviel Cholesterin, sogar bei Diabetes. Dem Saft der blauen
Frucht wird eine entschlackende Wirkung zugeschrieben. Außerdem
enthalten Heidelbeeren sehr viel Karotin, reichlich Vitamin C, Vitamin
B6, Eisen, Magnesium und viel Tannin, ein Gerbstoff, der entzündungshemmend
wirkt. Ein weiterer Stoff, der in keiner anderen Frucht in so großer
Menge enthalten ist, heißt Myrtillin. Dieser Pflanzenstoff
hat sich im Kampf gegen sogenannte freie Radikale, die Hauptverursacher
von Krebs und chronischen Krankheiten, als erfolgreich erwiesen.
Heidelbeeren machen püriert als Sauce oder Füllung eine
gute Figur zum Fleisch.
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JOHANNISBEEREN
Rot,
weiß und schwarz, das sind die Farben, mit denen uns Johannisbeeren
verführen wollen. Die säuerlichen Beeren reifen etwa zwischen
Juni und August. Hätten Sie´s gewusst? Schwarze Johannisbeeren
haben von allen Gartenfrüchten den höchsten Vitamin-C-Gehalt.
Zu Sauce eingekocht, sind sie zu Grießpudding ebenso ein Gedicht
wie zur Verfeinerung von allen Fleischgerichten.
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HIMBEEREN
Himbeeren
werden per Hand geerntet. Vom Strauch kommen sie direkt in die Schälchen.
Das schont die zarten und rasch verderblichen Früchte. Nach
dem Einkauf sollten Himbeeren am besten locker nebeneinander ausgebreitet
und möglichst bald gegessen werden. Himbeeren schmecken am
besten roh, zu Cremes, Sahne oder Quark. Zum Fleisch können
die saftigen Früchte zum Schluss in eine Pfeffersauce gegeben
werden oder als frische Beilage im Salat dienen.
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PREISELBEEREN
Die
Preiselbeere, auch Kronsbeere oder Riffelbeere genannt, ist eine
Pflanze aus der Gattung der Heidelbeeren. Die "Kulturpreiselbeere"
hingegen bezeichnet keine Preiselbeere, sondern die Großfrüchtige
Moosbeere, auch "Cranberry" genannt, die deutlich anders schmeckt.
Die Preiselbeere ist in der Küche eine geschätzte und
beliebte Frucht, vor allem als Beilage zu Wildgerichten. Die Früchte
enthalten neben Vitamin C auch die Vitamine B1, B2, B3, Beta-Karotin
(Vitamin A) und Mineralstoffen vor allem Kalium, Calcium, Magnesium
und Phosphat. Ihr Gehalt an Anthocyan lässt annehmen, dass
der Genuss der Beeren vor Nieren- und Blaseninfektionen schützt.
Auch zur Senkung des Cholesterinspiegels sollen die kleinen Beeren
hilfreich sein.
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HOLUNDERBEEREN
Die
Früchte des Schwarzen Holunders werden auch als Fliederbeeren
bezeichnet. Holundersaft und Holunderbeeren, aber auch Tees aus
Rinde und Blütenständen gelten als Hausmittel gegen Erkältung,
Nieren und Blasenleiden und finden bis heute Anwendung. Eine Sauce
aus Holundersaft passt hervorragend zu allen Wildgerichten und hellen
Fleischstücken.
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2010 Metzgerei Kaltenborn KG
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