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Kochtipps
Dünsten
und Dämpfen
Dämpfen
Garen im gut schließenden Kochtopf durch Wasserdampf bei ca. 100°
C mit einem Siebeinsatz bei kochender Flüssigkeit. Dämpfen ist
eine sehr schonende Zubereitungsart und daher für Diät und Schonkost
bestens geeignet.
Begründung: Durch Dampfaufnahme gerinnt das Eiweiß,
die Kohlenhydrate quellen und verkleistern auf schonende Art.
Dünsten
Garen im eigenen Saft unter Zugabe von wenig Flüssigkeit und Fett,
damit sich die erwünschten Aromastoffe bilden und fettlösliche
Vitamine erschlossen werden. Gedünstet wird im geschlossenen Topf
bei ca. 95° C bis 100° C vor allem zarte, empfindliche Fleischsorten
und Gemüse.
Begründung: Der Eigengeschmack bleibt erhalten. Dünsten
ist aus ernährungsphysiologischer Sicht allen anderen Garmethoden
vorzuziehen. Allerdings erhält man beim Dünsten keine Bräunung
des Gargutes und wenig Soße.
Wichtig
ist es, den Käse der Hitze nicht zu sehr auszusetzen - außer
beim Grillen, aber da ist die Garzeit sehr kurz. Denn überhitzter
Käse wird gummiartig und zäh, da er viel hitzempfindliches Eiweiß
enthält. Reifere Käse schmelzen besser als ganz junge Sorten.
Käse mit reduziertem Fettgehalt eignen sich nicht für die warme
Küche. Sie besitzen keine guten Schmelzeigenschaften. Daher empfehlen
wir zum Kochen nur Käsesorten mit mehr als 45 Prozent i.Tr. zu verwenden.
AUFLÄUFE,
GRATINS UND KÄSE
Aufläufe
sind eine Mischung aus mehreren festen Zutaten, die im Ofen gebacken werden.
Sie werden immer mit einer Soße zubereitet, zudem hat fast jeder
Auflauf eine gold-gelbe Käsekruste. Man gibt nicht mehr als vier
Zutatenschichten in die Form, Butterflocken auf der obersten Käseschicht
sorgen für eine knusprige Kruste. Anders als ein Auflauf besteht
das Gratin nur aus einer Zutatenschicht. Ein Gratin ist immer von geriebenem
Käse bedeckt, der beim Backen eine großflächige Kruste
ergibt. Erlaubt ist dabei, was schmeckt: Kräftiger Hartkäse.
würziger Schnittkäse, milder Butterkäse. pikanter Rotkultur-
oder cremiger Weißschimmelkäse. Tipp: Nur Käse mit einem
höheren Fettgehalt ist zum Gratinieren geeignet. Wird die Käsekruste
im Ofen zu dunkel, während der Auflauf oder das Gratin noch nicht
gar ist, sollte man sie bis zum Ende der Garzeit mit Alufolie abdecken.
SOUFFLES
UND KÄSE
Souffles
werden immer mit Eiern gemacht. Pikante Souffles sind in der Regel Mischungen
aus Käse, würzigen Zutaten und jeder Menge Eischnee, der dem
Ganzen seine Leichtigkeit gibt. Wichtig ist: Er sollte auf kleinster Stufe
mehrere Minuten lang geschlagen werden. Tipp: Den Backofen nicht über
180 °C vorheizen, die Souffleformen nur bis zu zwei Dritteln mit der
Masse füllen, da sie beim Backen hochsteigt. Beim Backen die Ofentür
nicht öffnen, sonst fällt das Souffle zusammen.
SOSSEN
UND KÄSE
Beliebt
über Nudeln sind Edelpilzsoßen. Empfehlen können Sie aber
auch fein geriebenen Hartkäse oder kleine Weichkäsestücke.
Tipp: Wichtig ist, mit Käse zubereitete Soßen nicht aufkochen
zu lassen. Bei der Zubereitung einer Soße sollte man daher den Topf
von der Kochstelle nehmen und dann erst den Käse unterrühren,
bis er schmilzt.
1. Vorsicht
beim Salzen von Gerichten mit Käse: Die meisten Käsesorten enthalten
genug Salz, deshalb sollte man die Speisen vorsichtig salzen.
2. Frischkäse
mit seinem hohen Wassergehalt bindet sich gut mit Flüssigkeit und
eignet sich daher gut für die Herstellung von Soßen.
3. Blätterteig
muss mit starker Hitze gebacken werden. Daher Käse nur als Füllung
benutzen, als Belag mit einem verquirlten Ei bedecken.
Hartkäse
wie Parmigiano, Comte und Le Gruyere oder länger gereifte Schnittkäse
(alter Gouda) sind auf Grund ihrer guten Schmelzeigenschafren besonders
beliebt für Soßen, Pasta und Gratins. Edelpilzkäse sorgen
für Aromafülle, deshalb sollte man einen Roquefort nur sparsam
verwenden. Weichkäse wie Camembert und Co. kommen beim Kochen weniger
zum Einsatz, da sie verhältnismäßig viel Rinde aufweisen.
Dafür schmelzen sie aber gut über Suppen und Brot und lassen
sich ausgezeichnet grillen oder am Stück backen, wie der in Deutschland
so heiß geliebte panierte Camembert mit Preiselbeeren beweist. Immer
beliebter wird Ziegenkäse als Zutat in der warmen Küche: Kleine
Taler oder Stücke einer Ziegenweichkäserolle schmecken gut überbacken
auf einem Salat und auf Pizzen. Für Soßen, Füllungen oder
(kalte) Desserts eignet sich Ziegenfrischkäse. Jeder Käse reagiert
auf Hitze anders. So verträgt Hartkäse höhere Temperaturen
als Weichkäse. Halloumi, Feta oder Mozzarella wiederum sollten möglichst
rasch bei stärkerer Hitze gegart werden.
Zum Überbacken
von zartem Fleisch wie Kalbsschnitzel und Geflügelbrust, aber auch
von Cordon bleu aus Kalbfleisch oder Geflügel gilt: Empfehlen Sie
milde Käsesorten (junger Gouda, Butterkäse). Zu intensiver schmeckendem
Fleisch wie Lamm eignen sich würzige Käse (Edelpilzkäse,
Tilsiter). Zum Überbacken oder Füllen von Fleischstücken
mit Creme fraiche oder Butter "auflockern". Tipp: Schnitzel und Koteletts
mir Käsepanade bei niedrigen Temperaturen langsam braten, damit der
Käse nicht sofort schmilzt und am Pfannenboden haften bleibt.
SUPPEN
UND KÄSE
Käse
bindet und würzt eine Suppe. Ideal sind fein geriebene Hart- und
Schnittkäse. Tipp: Die Suppe muss gut aufgeschlagen werden, damit
sich Käse und Zutaten verbinden.
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