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Gewürze & Kräuter

"Krauts" wurden die Deutschen lange von den Amerikanern und Engländern genannt. Aber mit frischen Kräutern hatte die deutsche Hausmannskost weniger am (Koch-) Hut. Dass bunte Dekorgewürze heute "megaout" sind, aber frische Kräuter "in", dafür ist auch die Rückbesinnung vieler Verbraucher auf das ursprüngliche Lebensmittel verantwortlich. Unsere Märkte bieten heute ganzjährig frische Kräuter. Wir verraten, welches Kraut zu welcher Speise passt.


Basilikum

Nicht nur zu Tomaten mit Mozzarella-Käse. Auch in gebratenem Fisch, Hackfleisch, Gemüseeintöpfen und vielen südländischen Spezialitäten. Frischer pfefferwürziger und zitronenähnlicher Geschmack. Auch die süße Küche kennt das Basilikum.
Basilikum wird von den Hindus als heilig angesehen, wirkt beruhigend, krampflösend, appetitanregend und stärkt das allgemeine Wohlbefinden.




Beifuß

Das Kraut zum deftigen Essen. Zu dunklem Geflügel, aber auch zu üppigen Fleisch- und Kohlgerichten.




Brennessel

Brennnessel sind sehr nahrhaft, reich an Vitamin A und C und an Mineralien wie Eisen, Kieselerde und Kalium. Sie reinigen von inneren Giften, stärken die Haut und geben dem Körper neue Vitalität.




Bohnenkraut

Zu Lammfleisch, Schweinefleisch und Bohnengemüse. Kann gut mit Stengeln gekocht werden.




Cayenne Pfeffer

Cayenne die Blüte des Feuers ist ein Stimmulant, dessen Schärfe auf das Alkaoid Kapsizin zurückgeht. Es stimuliert Herz und Kreislauf, wirkt wärmend oder kann vor Erkältungen schützen und hat hohe antibakterielle Eigenschaften.




Chili

Chili ist eine Verwandte des Paprikas und sind rote und grüne beerenartige Früchte von mild bis brennend. Der wichtigste Wirkstoff Capsaicin wirkt bei Durchblutungsstörungen und macht das Blut dünnflüssiger, kann von Symptomen wie kalten Händen oder Füßen befreien.




Dill

Eines der bekanntesten Kräuter aber kein Kraut zum Fleisch. Passt zu Fisch, Salaten, Saucen, Quark- und Kartoffelgerichten.




Estragon

Der Estragon auch Kaiserkraut genannt, hat seine Heimat in Süd- und Ostrussland. Eine besondere Delikatesse ist ein mit Estragon gewürztes Steak. Vorsicht er ist sehr würzig- und geschmacksintensiv.




Fenchel

Schon im Altertum wurde ihm von Chinesen, Indern, Griechen und Römern eine gewisse Heilkraft zugewiesen. Fenchel passt sehr gut zu Schweinefleisch, sowie Marinaden für die Wildküche.




Ingwer

Ingwer wird seit der Antike als Küchengewürz und Medizin verwendet. In der ayurvedischen Medizin fördern die scharfen und wärmenden Eigenschaften des Ingwers das " Feuer " im Körper, da für eine gute Verdauung, Körperhitze, visuelle Wahrnehmung, Hunger, Durst, den Glanz der Haut, das Licht der Augen, die Klarheit des Geistes, Intelligenz und Entschlossenheit sowie Mut verantwortlich ist.




Kardamon

Das Kardamon ist ein altes, exotisches Gewürz und wächst in den tropischen Regenwäldern. Kardamon ist eines der teuersten Gewürze in der Welt, duftend gewürzt, entfaltet er sein Aroma.




Knoblauch

Schmeckt stark beißend und durchdringend. Zu gebratenem Fleisch und Gemüseeintöpfen.
Viele Menschen kommen von dieser Knolle nicht mehr los. Der Geruch nach frisch verarbeiteten Knoblauch zieht sie unwiderstehlich in die Wurstküche, die der Wunderzehe Knoblauch viele kulinarische Erzeugnisse verdankt. Allicin im Blutkreislauf - da bringt den Stoffwechsel auf Touren, belebt, verjüngt, entschlackt und entgiftet.




Koriander

Der Koriander gehört zu den ältesten Gewürzen. Er passt gut zu Knoblauch und Chili. In der Heilkunde schreibt man dem Koriander eine anregende, verdauungsfördernde, blähungstreibende, krampflösende und nervenberuhigende Wirkung zu.




Kümmel

Kümmel ist ein typisches deutsch-österreichisches Gewürz. In der Fleischküche ist der Kümmel ein bevorzugtes Würzmittel. In der Naturheilkunde können wir dem Kümmel eine verdauungsfördernde Eigenschaft zuweisen.




Lorbeer

Als stark aromatisches Kraut ist Lorbeer ein unverzichtbares Gewürz, das in den meisten Küchen der Welt verwendet wird. In den griechischen Sagen war der Lorbeerkranz ein Symbol für Sieger. In der Heilkräuterkunde verwendet man die Lorbeerblätter gegen Blähungen.




Majoran

Ein beliebtes Metzger-Gewürz. Bewahrt auch getrocknet viel Aroma. Zu Weihnachtsgeflügel, Hackbraten, Gemüse und vielen Eintöpfen.Majoran zählt zu den ältesten und vielseitigsten Heil- und Gewürzpflanzen z.B. als Wurstkraut, als Leberwurstkraut oder ganz einfach als Bratenkraut. Majoran spendet Trost und wirkt beruhigend.




Mumijo-asil (aus organischen Verbindungen)

Mumijo ist ein rundes, grobkristallisierendes Bergharz und besteht aus heilenden organischen Verbindungen. Sein Ursprung kommt aus den Gebirgen Mittelasiens. Mumijo enthält Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, also Elemente die ein Grundlage des organischen Lebens bildet.




Muskat

Wurstwaren oder Salami mit Muskat oder Macisblüte gewürzt sind eine aromatische Delikatesse. In der Naturheilkunde verwendet man Muskatnussöl gegen rheumatische Beschwerden, Arthritis, schlechte Durchblutung, Nervosität, Schwäche, Schlaflosigkeit, Übelkeit und Muskelschmerzen.




Gewürznelken

Die Nelken stammen von den Molukken, passen zu deftigen Fleischarten wie zum Nelkenbraten mit Fettschicht und Schwarte. Auch in der Medizin haben die Nelken eine Besonderheit, sind sie doch als Antiseptikum bekannt und schon mancher, der Zahnschmerzen hatte weiß, wie Nelken helfen können.




Oregano

Der Oregano, als wilder Majoran bekannt, stammt aus den subtropischen Gebieten Eurasiens. In der Fleischküche passen deftige und fettreiche Bratenstücke z.B. Schweinebraten, Hammel, Lamm und Rindfleisch mit Oregano, Thymian, Rosmarin und Basilikum gut zusammen.




Petersilie

Die Petersilie galt schon bei den alten Griechen als heilige Pflanze. Sie wird als Küchen- und Wurstkraut bezeichnet und eignet sich hervorragend zu Fleischfüllungen und Garnituren.




Pfeffer

Pfeffer ist der König der Gewürze und unverzichtbar für allerfeinste delikate Wurstwaren. Pfefferöl kann möglicherweise bei Verstopfung, Erkältung, Schwäche, schlecht Durchblutung, Blähungen, Muskelschmerzen und rheumatischen Schmerzen behilflich sein.




Rosmarin

Hat einen würzigen, harzigen Geschmack. Rosmarin passt mäßig dosiert zu allen deftigen Speisen wie Schweinebraten, Lammkeule oder Hackfleisch.
Rosmarin gilt seit langen als wunderbares Stärkungsmittel für Herz, Geist und Nervensystem, außerdem ist er ein ausgezeichnetes Mittel zur Vorbeuge von Migräne und Kopfschmerzen. Rosmarin enthält antiseptisch wirkende Öle, die antibakterielle Eigenschaften besitzen.




Salbei

Ein pikantes, leicht bitteres Kraut. Es sollte sparsam verwendet werden. Für Kalbsschnitzel, Geflügelfüllungen, Nudeln, Leber und Hackfleischgerichte.




Salz

Salz ist ein unverzichtbar als Gewürz und steht an erster Stelle. Beim Braten sollten sie darauf achten, dass sie Fleisch grundsätzlich erst nach dem anbraten würzen, da das Salz sonst den feinen Bratensaft aus den Fleischstücken zieht.




Schnittlauch

Schnittlauch ist wegen seines Zwiebelgeschmacks zum würzen bekannt, man sollte ihn nur frisch verwenden. Er ist reich an Vitamin C, Karotin, Calcium, Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen und Vitamin B1 und B2, blutbildend und harntreibend. Nie das rohe fleisch damit einreiben, er verbrennt beim Braten.




Spirulina platensis

Spirulina, das grüne Gold der Anden mit 100% Power-Kraft der Natur. Es enthält leicht verdauliches, komplettes Protein, also alle 8 essenziellen Aminosäuren in einem optimalen Verhältnis. Reich an Beta-Karotin, Vitamin E, Vitamin B12, Linoleinsäure, Kalzium, Eiweiß und Eisen.




Thymian

Dieses im Geschmack intensive, aber nicht scharfe Kraut ist in der Küche unentbehrlich. Es wird für Eintöpfe, Saucen und Braten verwendet.
Am bekanntesten ist Thymian für deinen kräftigen Geschmack, seine entspannende Wirkung, seine stärkende und energiespendende Eigenschaft. Er wirkt stark antiseptisch und kann vor Infektionen schützen. Als aromatisches Gewürz in Wurstwaren beliebt.




Wacholder

In fast allen europäischen Ländern wird der Wacholder sowohl für die Küche, als auch in der Medizin verwendet. Wacholder wird grundsätzlich zum würzen von dunklem Fleisch bevorzugt in Verbindung mit Nelken, Lorbeerblättern, Pimentkörnern, Pfefferkörnern, Senfsamen und als Wacholderrahmsoße.

 

 
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