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Sommerzeit
und Grillvergnügen
Eingefleischte
Grillfans treffen sich im Sommer gern auf der heimischen Terrasse, im
Garten oder draußen im Grünen und verspeisen vorzugsweise Würstchen
oder Koteletts und Steaks. Hier finden Sie einige Tipps rund ums Grillen.
1.
Das Zubehör:
1.
Drahtbürste zum entfernen der Kohle
2. Kohleschaufel
3. Schührhacken
4.
Bratenkorb zum wenden großer Bratenstücke
5. Grillgabel
6. Grillzange
7. Grillschere zum
festen zupacken
8. Grillhandschuhe
damit nur das Grillgut gar wird
9. Alufolie zur Unterlage
10.
Soßenpinsel
2.
Vorbereitung
Als Vorbereitungszeit bis zum eigentlichen Grillen können Sie ca.
40 bis 45 Minuten veranschlagen. Dazu gehört das Zurechtlegen der
Gerätschaften, wie das Vorheizen
des Holzkohlengrillers. Ein Kübel Wasser oder Feuerlöscher ist
keine übertriebene Vorsicht, sondern sollte selbstverständlich
sein. Um den Grill richtig anzuheizen braucht man in erster Linie Geduld
und am besten Buchenholz-Kohle. Am gleichmäßigsten brennen
gepresste Holzkohlebriketts.
Wenn Sie feste Anzündhilfen verwenden, so schichten Sie über
den Anzündhilfen eine Pyramide aus Grillkohle auf. Flüssige
Anzündhilfe wird gleichmäßig auf der Grillkohle verteilen.
Beachten Sie die Einwirkzeit auf dem Hersteller-Etikett. Wenn der erste
Teil der Kohle glüht, ziehen Sie die Stücke mit dem Schürhaken
auseinander und geben noch eine Lage Kohle auf diese Glut. Bei Ihrer Metzgerei
des Vetrauens bekommen Sie die Grundzutaten für eine zünftige
Grillparty. Würstchen sind sicherlich die Klassiker. Ebenso Koteletts
oder Steaks vom Schwein, die am besten leicht durchwachsen und nicht zu
dick geschnitten sein sollten. Immer beliebter werden Lammfleisch und
Spareribs auf dem Grill. Des Deutschen Bauchspeck und Bratwurst sind beim
amerikanischen Barbecue die Spareribs und Chicken wings. Diese werden
in einer "ganz speziellen" Marinade aus Sirup, Ketchup, Essig und Gewürzen
eingelegt. Dazu gibt es gebackene Kartoffeln, die vorgekocht und mit Knoblauchöl
eingerieben direkt in der Grillkohle gegart werden.
3.
Das Grillen
Wenn die Glut die erforderliche Temperatur nach ca. einer halben Stunde
erreicht hat, können Sie das Grillgut auflegen. Eine weiße
Ascheschicht auf der Kohle zeigt an, dass es endlich losgehen kann. Den
Rost nicht zu tief über der Glut plazieren, da sonst das Fleisch
zu schnell anbrennt. Als Regel gilt, wenn Sie die Hand über der Glut
keine zwei Sekunden halten können, so stellen Sie den Rost eine Stufe
höher.
Zuerst kommen die dicken Fleischstücke auf den Grill, denn anfangs
ist die Hitze besonders stark.
Ein paar Kräuter in die Kohlen gestreut, gestalten den Grillabend
für die eigene Nase und auch für die der Nachbarn erträglicher.
Würstchen werden vor dem Grillen kurz eingestochen, damit sie nicht
aufplatzen. Zwischendurch sollte immer wieder der Hitzetest durchgeführt
werden: Die Temperatur ist optimal, wenn man die Hände in 15 Zentimetern
Entfernung gerade mal zwei Sekunden über die Glut halten kann.
4.
Nach dem Grillen
Lassen Sie die Glut und Asche erkalten. Erkaltete Asche in einen feuerfesten
Mülleimer. Den kalten Glutbehälter mit einer Drahtbürste
reinigen. Den Grillrost reinigen und leicht einfetten.
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